Wenn man von gutem Schlaf nur träumt

Schwer einschlafen, kaum eine Nacht durchschlafen, müde und wie erschlagen am Morgen aus dem Bett kriechen – das kennen rund 80 % der Erwerbstätigen und fast 20 % aller Einwohner Deutschlands. Wir haben für Sie bis in die Tiefen des Unterbewusstseins nach Lösungen gesucht und sind fündig geworden.

Bei manchen fängt es schon am Abend an. Allein die Vorstellung, jetzt ins Bett gehen zu sollen, um zu schlafen, holt den Stress hoch. So funktioniert Einschlafen ganz sicher nicht. Und im Laufe der Nacht wacht man auf, wälzt sich von einer Seite zur anderen und der Gedanke, in 2 Stunden läutet der Wecker und ich bin (wieder) total müde, lässt kein Einschlafen zu.

Doch bevor Sie jetzt zu Schlaftabletten greifen, wollen wir Ihnen hier einige Lösungen vorstellen, mit denen Sie schon einiges ändern können:

  1. Licht und Dunkelheit: Da wäre das fingierte Tageslicht, das über das Licht von Fernsehen, Computer oder Handy durch die blauen Lichtanteile der Zirbeldrüse suggeriert, der Tag sei noch nicht zu Ende. So wie sie das Aufwachen einige Stunden vorher einleitet, macht sie es auch mit dem Einschlafmodus. Daher ist es sehr zuträglich für einen guten Schlaf, ca. 2 Stunden vor dem zu Bett gehen alle Bildschirme auszuschalten, um dem natürlichen Rhythmus des Einschlafens eine Chance zu geben.
  2. Die Arbeit des Stoffwechsels: Da unser Körper in der Nacht mehr am Arbeiten ist, als wir uns das oft vorstellen, ist eine Zusatzbeschäftigung durch intensiven Sport vor dem zu Bett gehen, eher ungünstig. Wenn möglich verlegen Sie die Bewegung in die Morgenstunden oder auf die Mittagspause. Dann ist Ihr Körper am Abend bereit, in den Nachtmodus zu schalten. Einschlafen und Durchschlafen können dann ihren Rhythmus finden. Und Sie erwachen erholter.
    Dementsprechend wird von Fachleuten auch empfohlen, nur leichtes Essen am Abend zu sich nehmen. Prüfen Sie doch mal Ihren täglichen Speiseplan, vielleicht können Sie hier eine Stolperfalle ausräumen.
    Ihr Schlafzimmer sollte eine moderate Temperatur zwischen 16 und 18 Grad haben und gut gelüftet werden. Wenn Sie also nicht bei geöffnetem Fenster schlafen wollen oder können, lüften Sie kurz vor dem zu Bett gehen noch einmal kräftig durch und versuchen Sie in der kalten Jahreszeit Heizkosten zu sparen, indem die Heizung im Schlafzimmer nicht läuft.
  3. Die Macht der Gedanken: Einige Wissenschaftler haben festgestellt, wir wachen mit den Gedanken auf, mit denen wir eingeschlafen sind. Geben Sie also ihrem Unterbewusstsein positives und angenehmes Futter mit in den Schlaf oder meditieren Sie am Abend. Und schon kann der nächste Tag gut beginnen.
    Auch wenn die Nacht einmal kürzer ist als gewohnt, können Sie ihrem Unterbewusstsein sein sagen: diese Zeit reicht heute Nacht und ich erwache erholt. Probieren Sie es aus!
    Lernen im Schlaf: Das Buch unter das Kopfkissen zu legen, ist leider nicht die Lösung. Doch wenn Sie z.B. eine Sprache auditiv lernen wollen, dann eignet sich die halbe Stunde vor dem Einschlafen perfekt. Ihr Unterbewusstsein verarbeitet das so Gelernte im Schlaf und am nächsten Morgen sind Sie schon einen großen Schritt in der gewünschten Sprache weiter.
  4. Der Schlaf vor Mitternacht: Diesen Mythos konnte die Wissenschaft inzwischen ausräumen. Zwar ist der Schlaf vor Mitternacht etwas gesünder als der danach, wer aber nicht vor Mitternacht einschlafen kann, braucht sich dennoch keine Sorgen um seinen guten Schlaf zu machen. Generell sind die ersten zwei Stunden, die wir schlafen, der tiefste Schlaf und der wichtigste. Dabei ist es egal, ob dieser vor oder nach Mitternacht liegt. Wichtig dabei ist die Qualität dieser zwei Stunden. Diese wird durch die Regelmäßigkeit des Rhythmus und die Dauer Ihrer Nacht bestimmt.
  5. Rituale zum Einschlafen: Weiter oben haben wir bereits einige Tipps zum Einschlafen gegeben. Hilfreich ist es zudem auch, wenn möglich immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Vielleicht schreiben Sie sich eine Einschlaf-Affirmation auf ein Kärtchen und legen diese auf den Nachttisch. So können sie diese positiven Gedanken jeden Abend mit in den Schlaf nehmen.
    Eine Zimmertemperatur nicht unter 18 Grad ist ebenso zuträglich für einen guten Schlaf.
  6. Schlummertrunk: Heiße Schokolade oder ein Glas lauwarmes Wasser mit CBD. So wie der heißen Schokolade mit dem in der Kakaobohne enthaltenen Magnesium eine entspannende Wirkung zugesprochen wird, bietet auch das CBD einen natürlichen Gewinn für Ihren Schlaf. Neuere Studien erforschen aktuell die Wirkung von reinem CBD auf den Schlaf und erste Ergebnisse zeigen konnten bereits feststellen, dass CBD zu einem stabileren Schlaf und somit zu mehr Erholung im Schlaf beitragen kann. CBD kann nicht nur das Einschlafen erleichtern, sondern es kann den Beginn der REM-Schlafphasen und Tiefschlafphasen, die im Besonderen für die Regeneration aller Körpersysteme zuständig sind, beschleunigen.
  7. Rituale zum Aufwachen: Vielleicht doch noch einmal die Schlummertaste drücken? – Nein bitte nicht! Wissenschaftler haben festgestellt, wer ein oder zweimal auf die Schlummertaste drückt, wird den ganzen Tag groggy sein, da er jedes Mal einen Schlafrhythmus anfängt, ihn aber nicht beenden kann. Das schlaucht den ganzen Tag.

Und hier noch ein paar Tipps, um morgens leichter aus dem Bett zu kommen, damit sie abends wieder besser einschlafen:
– Wenn der Wecker läutet sofort das Licht einschalten (je nach Jahreszeit) oder Rollladen hoch machen. Dabei müssen Sie schon mal aufstehen.
– Dann das Bett aufschütteln und damit das erste Erfolgserlebnis des Tages genießen.
– So bald als möglich ein großes Glas Wasser trinken, das schmeißt den Motor (Stoffwechsel) an und rehydriert den Körper. Ein ayurvedischer Tipp ist ein Glas abgekochtes noch warmes Wasser in kleinen Schlucken trinken. Das hat eine erstaunlich belebende Wirkung.
– Und wenn es nur 5 Minuten sind, bewegen Sie sich, so starten sie fitter in den Tag und sind energiegeladener.

Welches Ritual oder welcher Tipp ist zu dem Ihren geworden? Wir freuen uns über viele tolle Erfahrungen, wie Sie die Schäfchen zum Zählen gebracht haben.