Ein Artikel von Dieter Klaus Glasmann aus dem Hanf-Magazin | Ausgabe 08

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – und so gibt es auch viele Möglichkeiten und Wege, Arznei- und Wirkstoffe in den Körper zu bringen. Die orale Verabreichung/Einnahme besitzt jedoch ohne Frage die größte Akzeptanz und Popularität. Sie ist nicht nur die bekannteste und praktikabelste, sondern
auch die sicherste Methode. Halten wir dazu fest und ergänzen: die orale Einnahme von CBD ist zwar sicher, zu 100% – aber ist sie auch effektiv?

Würde man CBD in Reinform schlucken, so hätte dies kaum einen Nutzen. CBD (in Reinform, sprich unverarbeitet) ist sehr schlecht wasserlöslich. Daher wird CBD in unverarbeiteter Form tatsächlich vom Körper kaum verwertet. Allerdings lässt sich das Cannabinoid sehr gut in Öl lösen (CBD ist lipophil, was so viel heißt wie: ‚das Fett liebend‘). Auch die Aufnahme vom Körper ist in einer Öl-basierten Lösung etwas erhöht, wenn auch längst nicht ideal. Zumeist wird CBD daher in Öl-gelöster Form angeboten. Das kann man machen – so wie es auch viele Anbieter tun – muss man aber nicht! Die sogenannte Bioverfügbarkeit* ist zwar erhöht,liegt aber lediglich bei höchstens 10%. (*Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird und somit am Wirkungs-Ort zur Verfügung steht). Bei einer Bioverfügbarkeit von annähernd 10% gelangt demnach letztendlich nur ein kleiner Teil der CBD-Moleküle in die Blutbahn um im Körper die vielfältigen positiven Wirkungen zu entfalten. Hier ist also noch viel Spielraum für Entwicklung und Verbesserung. Grund dafür ist, dass das in Öl gelöste CBD über den Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf übergehen muss. Mit Hilfe der im Magensaft vorhandenen Gallensäuren und Lipasen wird ein relativ geringer Teil des eingenommenen CBD-Öls in kleinere Öl-Tröpfchen aufgespalten und dispergiert (bzw.‚emulgiert‘). Diese kleinen Tröpfchen können dann die biologischen Barrieren besser durchqueren. Auf diese Weise kann dann ein Teil des verabreichten CBDs zu seinem Bestimmungsort im Körper gelangen.

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Vermutlich ist Ihnen CBD bereits in seiner populärsten Darreichungsform, dem CBD-Öl bekannt. Wozu also jetzt als Pulver?
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Meiste aus dem Wirkstoff herauszuholen und haben eine exakt dosierbare und äußerst effiziente Darreichungsform entwickelt, die es dem Körper erlaubt eine maximale Menge an CBD aufzunehmen.

Warum wir überzeugt sind, dass das Basispulver effektiver wirkt als das konventionelle CBD-Öl:  

Der menschliche Körper besteht zu 60 bis 75 Prozent aus  Wasser, was biochemisch eine Aufnahme von in Öl gemischten Substanzen massiv erschwert. Sind Substanzen bereits in Wasser gelöst, ist es deutlich einfacher und effizienter für den Körper, die Stoffe aufzunehmen. Da die Substanz schneller vom Körper aufgenommen werden kann, geht weniger Wirkstoff durch den Stoffwechsel “verloren”. Dadurch kann das Produkt besser im Körper wirken. 

Studie zur Löslichkeit

Im Labor wurde in Form einer in-vitro-Studie herkömmliches CBD-ÖL mit dem CBD-Basispulver bezüglich ihres Freisetzungsprofils verglichen.  Als Testmedium diente dabei simulierte Magenflüssigkeit. Das Freisetzungsprofil wurde gemäß Europäischem Arzneibuch evaluiert.

Ergebnis

Über 90% des im CBD-Basispulver enthaltenen Cannabidiols wurden innerhalb von 10 Minuten in der Magenflüssigkeit freigesetzt, während selbst nach einer Stunde weniger als 3% des im CBD-Öl enthaltenen Cannabidiols freigesetzt wurde.

In anderen Worten hat man von 100 mg des im Produkt enthaltenen CBDs beim Basispulver über 90 mg zur Verfügung, während es beim herkömmlichen Öl nicht einmal 3 mg sind die freigesetzt werden können.

Was bedeutet das genau?

Das CBD in unserem CBD-Basispulver löste sich im Versuch deutlich schneller und besser in der simulierten Magensäure, was eine verbesserte Bioverfügbarkeit also Aufnahme des CBD im Körper impliziert.